Bergsport

Dies ist der Oberbegriff für Aktivitäten in der Natur, die auf einem Berg bzw. im Gebirge ausgeübt werden. Dabei geht es den Sportlern meist weniger um die Schönheit der Landschaft. Im Bergsport geht es oft darum, immer neue Gebirge und Berge zu erklimmen. Bergsportler suchen dabei bewusst den Nervenkitzel, die Herausforderung einen Berg zu erklimmen. Beim Bergsteigen geht es nicht unbedingt darum, die Spitze zu erreichen. Das zu überwindende Hindernis kann auch eine bestimmte Felswand sein. "Gute" Berge werden öfter bestiegen, da dort der Nervenkitzel für ehrgeizige Bergsportler als besonders groß gilt.

Beim Bergsport muss man allerdings sehr auf die Ausrüstung und die richtige Bekleidung achten, weil es gerade beim Bergsport viele Gefahren gibt. Allein durch falsche oder fehlerhafte Ausrüstung kann man beim Bergsport tödlich verunglücken. Vor jedem Aufbruch sollte man die Ausrüstung daher stets auf Funktionalität prüfen, damit man bestens gesichert ist. Zu der Ausrüstung gehören gute Outdoor Schuhe, Helm, Kocher, Zelt, Schlafsack, Stöcke, Isoliermatte, Proviant, Seil und weiteres Zubehör wie Kochutensilien. Durch die ganzen Gegenstände wird der Rucksack schwerer und der Aufstieg umso anstrengender, wenn man mit gebeugtem Rücken den Berg erklimmt. Aber es gibt auch Bergsportler, die sich eine Ultraleicht-Ausrüstung zusammenstellen. Damit ist gemeint, dass sie nur das Wichtigste mitnehmen und davon die leichtesten Varianten. Das kann einen qualitativen Mangel bzw. ein Risiko bedeuten, aber das wird dabei in Kauf genommen.

Zum Bergsport zählen Trekking, Klettern, Mountainbiking, Canyoning, Wandern, Schneeschuhwandern sowie Skitouren. Wandern und Skitouren sind eher harmlos im Vergleich zum Klettersport. Bei allen anderen Bergsport Arten ist das Risiko hoch, weswegen man nicht ohne Weiteres aufbrechen sollte. Am Anfang sollte man dafür trainieren und sich in entsprechenden Kursen alles von einem Experten erklären lassen. Dabei lernt man z.B., Klettertechniken, den Umgang mit der Ausrüstung sowie die grundlegenden Survival-Kenntnisse. Aber selbst ein Experte ist nicht unfehlbar. Deswegen ist dabei höchste Vorsicht geboten und man sollte stets in einer Gruppe unterwegs sein. In der Gruppe kann man sich austauschen und gegenseitig unterstützen. So ist auch die Motivation größer und der geplante Aufstieg wird um einiges leichter. Besonders nützlich beim Wandern ist noch das Wandernavi, mit dem man sich dann nicht mehr so leicht verläuft.

 

 

Webtipps:

Das Musikarchiv im Netz mit Biografien der Musiker.

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